27
Jan

Dartgewitter über Coburg (und Blaster-Test)

Keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Mit viel Sonne lädt dieser Samstagmittag bei vier Grad zum Stadtbummel ein. Doch dann bricht das Gewitter los! Beim monatlichen Coburger Dartgewitter hagelt es Tausende Schaumstoffpfeile. Ich habe mir zwei NERF-Blaster geschnappt und mich dem Unwetter gestellt.

Dartblaster üben auf mich eine seltsame Faszination aus. Irgendwie lösen die Pistolen, Gewehre, Armbrüste und Bögen aus Plastik bei mir einen unerklärlichen Kaufreflex aus. Ich bin alt… fast 30. Und trotzdem besitze ich bestimmt ein Dutzend dieser Spielzeuge. Nerd? Definitiv! 🙂

Glücklicherweise gibt es in meiner Heimatstadt Coburg genügend Gleichgesinnte (liebenswerte Verrückte), die jeden Monat zu Hunderten in die Jugendeinrichtung CoJe pilgern. Dort können sie ihre Blaster-Schmuckstücke dann nicht nur bewundern, sondern auch im Team-Battle damit gegeneinander antreten.

 

Im großen Saal der CoJe versammeln sich alle zwischen den Runden. Kaffe, Kuchen und belegte Brötchen versüßen das Warten auf die Action.

 

Auf die Plätze, fertig, Schuss!

Der Förderkreis innovatives Spiel e. V. (FiS) veranstaltet die Dartgewitter seit gut einem Jahr. Als ich vergangenen Samstag zum dritten Mal teilnahm, war ich schon echt überrascht, wie viele Blaster-Freunde sich inzwischen in der CoJe versammeln. Um die 100 Personen waren es diesmal wieder – und da ist vom Grundschüler bis zum Familienvater wirklich alles dabei.

So läuft das Dartgewitter ab: Bis 12 Uhr versammeln sich die Teilnehmer (für Aufsichtspersonen gibt es GRATIS-Kaffee!), zahlen – falls sie keine FiS-Mitglieder sind – eine kleine Eintrittgebühr und schließen sich zu Teams zusammen. Als Erkennungszeichen gibt es für jedes Mitglied ein Leibchen in der Teamfarbe. Spieler ohne Blaster können sich kostenfei einen ausleihen, aber die meisten kommen bereits voll ausgestattet an. Darts werden ebenfalls gestellt.

Dann wird jedes Team einem bestimmten Areal auf dem Gelände zugeteilt, wo sich alle Mitglieder sofort hinbegeben. Denn kurz darauf ertönt auch schon der Anpfiff. Jetzt heißt es: immer in Bewegung bleiben, gut zielen, in der Gruppe agieren und auf diese Weise möglichst viele gegnerische Blaster-Schützen treffen, bevor man selbst einen Dart abbekommt. In diesem Fall kehrt man zur Basis zurück. Aber keine Sorge: Dort gibt es wie gesagt viele Leckereien (und GRATIS-Kaffee!!!), und in wenigen Minuten startet auch schon die nächsten Runde.

 

Dank der freundlichen Leihgabe eines Teamkollegen ging ich mit dem motorisierten NERF Mega-Blaster „Mastodon“ auf Tour.

 

Ganz neu ist die „Deutsche Dartgewitter Liga“, bei der Vier-Mann-Teams ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen. So werden Punkte für die Mannschaft gesammelt, die irgendwann mit Preisen belohnt werden. An dieser Stelle nochmal Sorry an Team „Gelbfieber“. Fürs nächste Mal gelobe ich, meinen bisherigen „High“-Score von vier Treffern (möglich waren 20) auf mindestens das Doppelte zu steigern ;)!

Slingfire und Lawbringer im Test

Natürlich besuchte ich das Dartgewitter nicht nur aus Spaß an der Freude *hust*. Als investigativer Journalist, der ich bin, wollte ich natürlich auch meine beiden neuesten NERF-Blaster – „Zombie Strike Slingfire“ und „Doomlands Lawbringer“ – einem ausgebufften Praxistest unterziehen.

 

Slingfire vs. Lawbringer: Die beiden Blaster im Gewehr-Look haben unterschiedliche Stärken und Schwächen.

Hier sind die Testergebnisse in aller Kürze:

Slingfire (aus der NERF Zombie Strike-Serie)

  • Basis-Daten: 6 Darts in Clip-Magazin | Nachladen über Spannbügel | ca. 67 cm Länge | ø ca. 13 m Reichweite (Maximum im Test 16 m)
  • Pros: stylische Western-Optik | liegt super in der Hand und lässt sich zum Zielen auch gut an die Schulter anlegen | Federspannung ermöglicht relativ exaktes Zielen und anständige Reichweiten
  • Cons: Spannbügel wirkt nicht allzu stabil, könnte bei heftigem Gebrauch abbrechen | hin und wieder Ladehemmungen, wenn der Spannbügel nicht perfekt bedient wird | ohne Ersatzmagazine dauert das Nachladen lang

Wildwest-Flair: Die Slingfire wird über einen Spannbügel nachgeladen.

 

Lawbringer (aus der NERF Doomlands-Serie)

  • Basis-Daten: 12 Darts in rotierender Trommel | Nachladen über Revolverhahn | ca. 62 cm Länge | ø 11 . Reichweite (Maximum im Test 15 m)
  • Pros: optisch ansprechende Form mit transparenten Stellen | auch einhändig gut zu führen | sekundenschnelles Feuern dank Revolverhahn | relativ schnelles Nachladen
  • Cons: auf größere Entfernungen nicht mehr so präzise aufgrund recht geringer Federspannung

Alle guten Dinge sind Zwölf: Die Trommel der Lawbringer ist prall gefüllt.

 

Fazit: Beide Blaster haben grundsätzlich eine positive Bewertung verdient. Vor allem Form und Optik gefallen mir sehr gut. Die Slingfire ermöglicht präziseres Schießen, weil die verbaute Feder mehr Wumms mitbringt. Die Lawbringer lässt sich hingegen sehr einfach und schnell bedienen, was ihr einen Vorteil bei Gefechten auf kurze Distanz verleiht. Mit den beiden Blastern im Gepäck bin ich jedenfalls bereit für das nächste Dartgewitter im Februar :)!

Du wohnst in Oberfranken und Coburg ist gleich um die Ecke? Dann schau doch beim nächsten Dartgewitter vorbei. Hier geht’s zur Voranmeldung (dringend empfohlen!)

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