21
Jan

Magic Formate: Standard

… für Friday Night Magic-Spieler und Deckbau-Enthusiasten.

Ich mag Standard! Warum? Weil es sich ständig ändert. Alles neu macht die Rotation! Denn anders als bei den bisher vorgestellten Eternal-Formaten, wird der Standard-Kartenpool in regelmäßigen Abständen ausgetauscht: Das Format „rotiert“. Wer Standard spielen will, muss sich also zwangsläufig auch immer neue Karten zulegen – sehr zur Freude von Wizards.

 

Wer im Standard up-to-date sein will, sollte immer die neuesten Erweiterungen auf dem Schirm haben.

 

Doch sieht man mal von diesem notwendigen „Übel“ ab, bietet Standard vor allem eins: die Möglichkeit, immer wieder erfinderisch zu werden und aus den neuen Karten genau das zu machen, worauf man gerade Lust hat. Sicher, manche warten einfach die ersten großen Turniere ab und kaufen sich dann die bestplatzierten Decks nach. Dieses sogenannte „Net-Decking“ (weil man sich die erfolgreichen Decklisten der Profis aus dem Netz holt) mag seine Berechtigung haben und für Spieler angebracht sein, denen es hauptsächlich ums Gewinnen geht. Aber wisst ihr, was – zumindest für meinen Geschmack – tausendmal geiler ist? Mit dem eigenen Deck das bestmögliche Ergebnis zu erzielen! Deshalb werde ich euch hier auch künftig immer mal wieder meine Standard-Decks vorstellen, um euch ein bisschen zu inspirieren :).

Standard zählt laut Wizards zu den beliebtesten Formaten, weshalb auch die meisten Magic Stores Standard-Turniere im Rahmen ihres Friday Night Magic-Programms anbieten. Dort habt ihr also jede Woche die Möglichkeit, eure eigenen „Brews“ (selbst-„gebraute“ Decks) aus Karten der aktuellen Sets zu testen. Und zwar der letzten fünf (kur nach der jährlichen Rotation) bis acht (kurz vor der jährlichen Rotation). Zwei Sets bilden dabei einen Block (wie z. B. Kaladesh und Äther-Rebellion), und eine Rotation findet immer dann statt, nachdem vier komplette Blocks legal waren. Sobald also die neunte Erweiterung erscheint, fliegen die ältesten vier Sets (= zwei Blocks) aus Standard heraus. Puh, klingt ganz schön kompliziert… ist es aber eigentlich nicht, wenn man es einmal begriffen hat. Beim Begreifen hilft hoffentlich auch dieses Schaubild:

(c) Wizards of the Coast

 

Bring mich zurück zum Hauptartikel!

Aufmacherbild: (c) Wizards of the Coast, Eric Deschamps

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